Nachhaltig gegen Hunger - contre la faim e. V.
Gemeinnütziger Verein mit Sitz in Göttingen

copyright Nachhaltig gegen Hunger - contre la faim e.V., letzte Aktualisierung, Mai 2017


PROJEKTE

Die Tätigkeit unseres Vereins konzentriert sich z.Zt. auf die Elfenbeinküste, wo wir über enge persönliche Kontakte zu Ivorern verfügen, die einen gleichnamigen Partnerverein gegründet haben und verlässlich bei der Identifizierung von Projekten und deren Durchführung helfen. Durch diese Partner, sowie durch die kontinuierliche persönliche Projekt-Begleitung während der Evaluierung und Durchführung erklären sich der vergleichsweise große Erfolg unserer Arbeit und der geringe Anteil der nicht direkt in die Projektarbeit fließenden Mittel.

Alle Projekte wurden nachweislich zielorientiert geplant und vor Ort erfolgreich umgesetzt. Unser Anspruch, den Menschen in Not nachhaltig gegen Hunger durch Aufbauprojekte, eigene Nahrungsschaffung und Bildung zu helfen, wird durch jedes unserer Projekt erfüllt. Wenn Sie mehr Informationen oder Details zu einzelnen Projekten wünschen - bitte kontaktieren Sie uns. Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse.

FRANÇAIS

Laufende Projekte (2017/18)

Abgeschlossene Projekte

Laufende Projekte (2017/2018)

Schulbau in Tiékou

Alimatou
Typisches Wohngebäude mit Kindern (2016)

Aufgrund eines Hilfsersuchens der Bevölkerung des Dorfes Tiékou (östliches Zentrum der Côte d’Ivoire, etwa 250 km Entfernung von Abidjan) nahmen Vertreter von NGH-Abidjan und NGH-Göttingen im September 2016 die Örtlichkeit in Augenschein. Nach Gesprächen mit der Provinz-Verwaltung, der Schulbehörde sowie dem Dorfbürgermeister und der Schulelternschaft wurde die Notwendigkeit des Baus einer sechsklassigen Grundschule festgestellt und eine vorläufige Hilfszusage gegeben. Zur Konkretisierung müssen jedoch erst die notwendigen Mittel beantragt werden.


Gebäude der bestehenden, aber zu kleinen Schule (2016)

NGH trifft sich zur Projektvorbesprechung mit
den Verantwortlichen des Dorfes
 

Dr. Saavedra (NGH-Göttingen) im Gespräch
mit den Kindern (2016)

Kinder der hoffnungslos überfüllten Grundschule: so sind z.B. 130 Kinder der ersten Klasse in einem
für nur 50 Schüler ausgelegtem Klassenraum
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Schulbau in Léléblé

In dem Dorf Léléblé (westliches Zentrum) wurde von NGH bereits im Jahre 2011 ein Schulbauprojekt durchgeführt (siehe oben). Inzwischen hat sich jedoch herausgestellt, dass die hier bereits bestehende schulische Infrastruktur nicht mehr der deutlich gewachsenen Nachfrage nach Schulplätzen entspricht. Deshalb ist der Bau einer weiteren Grundschule auf einem 2 km von den alten Schulen befindlichen Gemeindegrundstück geplant. Die erforderlichen Mittel müssen beantragt werden
Die provisorischen „Klassenzimmer“ müssen dringend ersetzt werden
 
Der Schulhof der 2011 von NGH gebauten Schule, die inzwischen der enorm gestiegenen Nachfrage nicht mehr genügt. TOP


Ausstatung eines Computerraumes in Léléblé

Die mit Hilfe einer Spende von Rotary International angeschafften robusten Computer werden im Mai/Juni 2017 in einem von NGH gebauten, diebstahlgesicherten Multimediaraum untergebracht.

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Unterstützung von Alimatou, dem Mädchen ohne Hände

Im Juli/August 2015 befand sich Alimatou in Göttingen am Institut für Neurorehabilitation Engeneering untersucht, wo sie bionische (also vom Hirn gesteuerte) Handprothesen ausprobierte.

Die seit Jahren von privaten Spendern geleistete Hilfe für Alimatou (u.a. Lebensunterhalt, Wohnung, Schule) wird weitergeführt. Sie fällt auf sehr fruchtbaren Boden. So ist Alimatou im Schuljahr 2016/2017 in die Troisième (=letzte Klasse der Mittelstufe ) versetzt worden, weil sie zweimal eine Klasse überspringen konnte. Am Ende des Schuljahres muss sie die Mittlere-Reife-Prüfung (=BEPC) ablegen, um in die Oberstufe des Gymnasiums aufgenommen zu werden.

Während ihres Aufenthaltes in Göttingen konnte Alimatou mit Spendengeldern eine Nähmaschine und eine sogenannte Overlock-Maschine kaufen. Sie hat mit diesen Maschinen und mit Unterstützung der deutschen Botschaft Ende 2016 eine kleine Schneiderwerkstatt eröffnet, die sie selbst mit Freunden betreibt.

 

Alimatou probiert in Göttingen die gehirngesteuerten Prothesen (2015)

Alimatou in Schuluniform in ihrem Kurzwarenladen (2016)

Alimatou mit der in Schulen obligatorischen Kurzhaar-Schul-Frisur. Neben ihr: A.Callegaro, dt. Botschaft (2016)
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Förderung des Maniokanbaus und der Herstellung von Attiéké

Der Anbau von Maniok und dessen Verarbeitung zu Attiéké mithilfe von Maniokmühlen und Trocknungsgeräten dient in erster Linie zur Belieferung der Schulkantinen in Ando, Bac und Léléblé, aber auch dem  Verkauf. Aus den Einnahmeüberschüssen sollen die anfallenden Folgekosten gedeckt  und die Versorgung der Schulkantinen mit weiteren Nahrungsmitteln ergänzt werden. TOP

Kooperation mit dem „Centre Amigo“

Das Centre ist ein von der katholischen Kirche geleitete Institution und besteht in der Elfenbeinküste seit Ende der neunziger Jahre. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Kindern und Jugendlichen aus schwierigen sozialen Situationen neue Lebenschancen zu eröffnen. Bisher haben etwa 400 Jugendliche hier eine gewisse Zeit zugebracht. Die meisten hatten vorher nie eine Schule besucht oder einen erheblichen Rückstand in ihrer schulischen Laufbahn. Im Centre werden sie alphabetisiert und in einem Handwerksberuf ausgebildet. Sie legen dann die sogenannte CAP-Prüfung ab, die in etwa der Gesellenprüfung entspricht. Dazu leistet unser Verein eine finanzielle Unterstützung. 2014 hat das ivorische Ministerium für Berufs- und technische Bildung den Ausbildungsgang anerkannt und im Jahr darauf die Berechtigung zur Prüfungsanmeldung erteilt, auch wenn formale Schul-Abschlüsse fehlen.
Die Kooperation des „Centre Amigo“ mit NGH erstreckt sich vornehmlich auf Aufträge zum Bau von Möbeln und Einrichtungsgegenständen für die von NGH gebauten Grundschulen.
 

Kaninchenställe für die Schule in Assindi
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Abgeschlossene Projekte

Bau von jeweils einer Grundschule in Ando und Bac ( Zentrum, ca. 400 km nördlich von Abdijan)

Jede Schule ist für jeweils 300 Schülerinnen und Schüler geplant.Gesamtkosten . € 380.000,-. Finanzierung durch private Spenden, das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung. Umweltstiftung.

Der Bau jeder Schule beinhaltet  folgende Maßnahmen: 1 Tiefbrunnen mit handbetriebener Pumpe, 2 Schulgebäude mit je 3 Klassen und 1 Lehrerzimmer, 1 Gebäude mit 8 Toiletten, 1 Multimediagebäude mit Computerraum  (Ausstattung 10 robuste Computer, 1 Fernsehgerät, 1 Stromgenerator), ! Bibliothekraum mit Büchern  1 Sportanlage (Fussball, Handball, Basketball), Spielplatz (Schaukel, Rutsche, Karoussel) und 1 Gemüsegarten.

Die erforderlichen Lehrkräfte  wurden mit Schulbeginn 2016/17 entsandt. Einweihung und Übergabe erfolgte im September 2016. Alle Folgekosten werden vom Erziehungsministerium der Elfenbeinküste getragen (Nachhaltigkeit ist gewährleistet.

Ando

 

Einweihungsfeierlichkeiten in Ando, Sept. 2016. Von links: Sous-Préfet, Inspecteur de l’Enseignement Primaire, Dr. A. Saavedra, traditioneller König

Einweihungsfeierlichkeiten in Ando: Sous-Prefet, Dr. V. Jülich, Dr. A. Saavedra (beide NGH-Göttingen),´A. Detoh (NGH-Abidjan)
Grundschule Ando 2, erbaut von der NRO „NGH“ mit Unterstützung der deutschen Regierung und der Stiftung Bingo  

Einweihung der Grundschule – im Hintergrund ein Gebäude mit 3 Klassenräumen, im Vordergrund Spielgeräte + Abfalleimer

Neubau der Schulkantine mit 150 Plätzen
 

Der neue Computerraum erregt allgemeine Bewunderung

Die Kinder in ihren Schuluniformen warten sehr diszipliniert auf ihre erste Sportstunde auf dem neuen Sportplatz

Ein neuer Klassenraum mit Bänken und Wandtafel
 

Einweihungsfeierlichkeiten. In der Mitte von links: Préfet, Dr. A. Saavedra, A. Callegaro-Geschäftsträger der deutschen Botschaft in Abidjan

Die Kinder erwarten ihren ersten Schultag in den neuen Gebäuden
 

Ein Schulkind pflanzt einen Avocado-Baum – praktizierte Umweltbildung gehört zum Grundschulprogramm

Der neue Computerraum mit gefliestem Boden

Die handbetriebene Tiefbrunnen-Pumpe wird nicht nur von den Schulkindern, sondern auch von der gesamten Dorfgemeinschaft genutzt
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Erweiterungsprojekt in Assindi

Erweiterung und Einweihung Assindi; Übergabe im September 2016: Bau von 3 Räumen für Kindergarten + Vorschule (=maternelle) für 90 Kinder + Mobiliar + Lehrmaterial + Spielgeräte (Karoussel, Schaukel, Rutsche). 3 Lehrkräfte wurden 2016 entsandt. Ausstattung der Multimediagebäude mit 10 robusten Computern + 1 Fernsehgerät, + 1 Stromgenerator. Austattung einer Bibliothek + Mobiliar (Stühle/Bänke, Tische, Schränke, altersgerechte Bücher), Ausstattung des Lehrerzimmers
Die Festgäste werden von den staunenden Kindergarten-Kindern beobachtet
 

Dr. A. Saavedra durchschneidet das Band zur Vorschule, um danach dem Präfekten die Schlüssel zu übergeben.

Neue Bibliothek von Kindergarten/Vorschule mit altersgerechten Büchern
 

Das neu gebaute Lehrerzimmer

Übergabe von 10 robusten Computern + Mobiliar des Computerraumes; Lehrer wurden in Technik und Didaktik des Computerunterrichtes in der Grundschule ausgebildet.

Im Bibliotheksraum der Grundschule
 
Der Schulgarten
Planieren und Einrichtung des Schulgartens (Spaten, Macheten, Grabhacke, Schubkarren, Gießkanne), der unterrichtspraktischen Zwecken und der Versorgung der Schulkantine dient. Stall zur Kleintierhaltung (Hühner, Kaninchen).

Ein neu gepflanzter Avocado-Baum wird gegossen
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Schulbau und Renovierung in Assindi (2015)

Im September 2015 konnte NGH in Anwesenheit des deutschen Botschafters das Schulprojekt in Assindi (ca. 400 km nordöstlich von Abidjan an der Grenze zu Ghana) an das ivorische Erziehungsministerium übergeben. Insgesamt nutzen ca. 600 Schüler die neuen Strukturen. Im Einzelnen gehören zu diesem Projekt: die Renovierung von 6 dringend reparaturbedürftigen Klassen + 1 Büro, der Neubau von 6 weiteren Klassen + 1 Büro, der Neubau von 12 Toiletten, der Bau eines Tiefbrunnens (auch zur Nutzung des gesamten Dorfes), der Bau von 1 Schulkantine für 300 Schüler, der Bau von vier Wohnhäusern für Lehrer (3 x 3 Zimmer, 1 x 4 Zimmer), der Bau eines Multimediagebäudes mit Lehrerzimmer, 1 Bibliothek und 1 Computerraum. Der Unterricht in den neuen Räumlichkeiten konnte bereits im Oktober 2015 mit z.T. neu endsandten Lehrkräften aufgenommen werden.
Der Bau wurde im Wesentlichen von dem BMZ, der Bingo-Lotto-Stiftung Niedersachsen und dem Rotary Club Göttingen (= Tiefbrunnen) finanziert. Gesamtumfang des Projektes: etwa 262.000 €.

 
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Bau eines Kindergartens in Guiendé (2015)



Im September 2015 konnte ein Kindergarten (90 Plätze in 3 Räumen) in Guiendé (380 km nordöstlich von Abidjan) von NGH an das ivorische Erziehungsministerium übergeben werden. Die Finanzierung erfolgte durch an NGH übergebene Privatspenden.








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Bau einer Schulkantine in Adiaké (2015)

Ebenfalls im September 2015 wurde die von NGH gebaute Schulkantine von Adiaké (100 km östlich von Abidjan) dem Erziehungsministerium übergeben. Die Kantine ist ausgelegt für 300 Mittagessen in zweimaligem Turnus. Sie wird durch das Ministerium zuverlässig beliefert und wurde mit Mitteln der Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen finanziert.

 

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Unterstützung von kleinen Blumenzüchtern.

Besprechung mit der Blumen-Kooperative

Blumengebinde

Ab 2011 unterstützte NGH den Zusammenschluss kleiner Blumenzüchter „Bin Cadi“ in der Nähe der Kleinstadt Azaguié (40 km nördlich von Abidjan) durch technische sowie organisatorische Beratung und Schulung wie auch finanzielle Hilfen. Dadurch gelang es dem Zusammenschluss den rechtlichen Status einer Erzeuger- und Absatzgenossenschaft zu erlangen.

Die Vermarktung der Produkte erfolgt nun nicht mehr nur international (wie zunächst geplant), sondern vornehmlich auf dem Markt der Millionenstadt Abdijan, wo, durch das zunehmende Wachstum einer Mittelschicht, die Nachfrage steigt.
Inzwischen steht die Kooperative zuverlässig auf eigenen Füßen, so dass sich eine weitere Unterstützung durch NGH erübrigt.

Das Projekt wurde neben den Spenden privater Unterstützer insbesondere durch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung gefördert.

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Schulbau und Renovierung in Léléblé (ab 2011)

Nach dem bereits erfolgten Bau von zwei Schulen im ländlichen Bereich wurde von NGH seit Mitte 2011 ein dritter Schule in Léléblé in Angiff genommen, nachdem der Ort und die Schule im März 2010 vom Vorstand des NGH, Göttingen, auf Bitten des NGH Abidjan, begutachtet wurden. Léléblé ist ein Dorf im Landesinnern der Elfenbeinküste, etwa 200 km nordwestlich von Abidjan. Es ist der zentrale Ort eines 10.000 Einwohner umfassenden Siedlungsgebietes, in dem es eine starke Unterversorgung an Schulplätzen gibt. Die derzeitige Schule des Dorfes besteht aus verfallenen provisorischen Räumen, die z.T. nur Plastikfolien vor Regen schützen.

Das Projekt sah folgende Maßnahmen vor:

  • Wiederherstellung und Einrichtung von 9 Klassenräumen
  • Neubau eines Direktorenbüros und eines Lehrerzimmers
  • Neubau einer Kantine
  • Neubau von 9 Toiletten
  • Renovierung der Wasserversorgung (Brunnen)
  • Neubau von 6 angemessenen Lehrerwohnungen

Die Schule wird von derzeit 700 Jungen und Mädchen besucht.

NGH hatte mit dem Dorfbürgermeister einen Vertrag abgeschlossen, in dem die Bewohner sich zur tätigen und sächlichen Mithilfe (bis 20 % der Kosten) verpflichten. Die geplanten Bauarbeiten waren mit der Provinz- und Schulverwaltung abgesprochen.

Die Projektkosten erreichten 144.820 €. An der Finanzierung des Projektes beteiligten sich zahlreiche private Spender, die Bingo-Umweltstiftung Niedersachsen (40.000 €) und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (75.000 €). Mit den Baumaßnahmen wurde unter tätiger Mithilfe der Dorfbevölkerung und unter Begleitung von Mitgliedern des ivorischen Partnervereins NGH-Abidjan im Jahre 2011 begonnen. Im Jahre 2012 konnte NGH die Schule im Rahmen von Einweihungsfeierlichkeiten und in Anwesenheit zahlreicher Persönlichkeiten an das Erziehungsministerium übergeben.

Schule in Léléblé

Schule in Léléblé
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Schulbau und Renovierung in Bayaokro (2008 - 2009)

Das 5.000 Einwohner zählende Dorf Bayaokro befindet sich im Zentrum der Elfenbeinküste, etwa 100 km westlich der Stadt Bouaké. Durch den Bürgerkrieg der Jahre 2003/2004 wurden quasi sämtliche Infrastruktureinrichtungen dieses Dorfes zerstört, darunter auch die bestehende Grundschule für 500 Kinder.

Nach Bewilligung von Mitteln durch die Niedersächsische Lottostiftung Bingo Umweltstiftung und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) konnte Ende August 2008 die dringende Wiederherstellung und Erweiterung der Schule begonnen und im April 2009 in einem Festakt unter Anwesenheit zahlreicher Persönlichkeiten der ivorischen Politik von NGH der Dorfbevölkerung und dem Erziehungsministerium übergeben werden.

Schule in Bayaokro

Schule in Bayaokro
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Regelmäßige Verschiffung von Hilfsgütern (2006 - 2010)

In Zusammenarbeit mit dem Verein «Arbeit und Dritte Welt« in Hildesheim konnte NGH im Verlauf der vergangenen Jahre ausgewählte Hilfsgüter in die Elfenbeinküste verschiffen und dort an bedürftige Personen und Institutionen verteilen. Hierbei sind u. A. Rollstühle für Krankenhäuser, Nähmaschinen und Werkzeuge für berufsbildende Schulen sowie Materialien für Schuhmacherwerkstätten hervorzuheben.

Rollstühle
Werkbänke Schuhmacher Nämachinenübergabe TOP

Maniokmühle (2004 - 2006)

Einer Gruppe von Frauen konnten zwei von «Arbeit und Dritte Welt» konzipierte und produzierte Maniokmühlen übergeben werden. Mit diesen konnten die selbst angebauten Maniokwurzeln zu dem landestypischen «Attieké» (einem Griesbrei ähnlich) verarbeitet und erfolgreich vermarktet werden. Damit gelang den Frauen der Schritt von der Subsistenz- zur Marktwirtschaft.

Maniokmühle

Dr. Bruhns (NGH) bei der Übergabe der Maniokmühle

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Schulbau und Renovierung in Thomasset (2004 - 2006)

Schule in Thomasset

Mit Mitteln der Stiftung der Niedersächsischen Lottostiftung «BINGO», der «BONITA-Stiftung» und von Schülerinnen und Schülern des Max-Planck-Gymnasiums/Göttingen sowie vieler Einzelspenden konnte in nur 3 Monaten Bauzeit die Grundschule des Dorfes Thomasset (Nähe Azaguié) renoviert und erweitert werden. Die feierliche Übergabe der für 350 Schülerinnen und Schüler bestimmten Klassenräume erfolgte im Frühjahr 2007 in Anwesenheit des deutschen Botschafters und der Geschäftsführerin von NGH, Frau Dr. Saavedra.

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Anlage zur Produktion von Futtermittel (2004 - 2011)

Futtermittelanlage

Auf dem Gelände der Universität Abobo-Adjamé (Abidjan) wurde von NGH eine Mahl- und Mischanlage zur Herstellung von Tierfutter errichtet. Einige Wissenschaftler der Universität experimentierten an der Formulierung der preisgünstigsten und hochwertigsten Lösung für Fisch-, Schweine- und Rinderfutter. Sie kooperierten dabei teilweise mit der örtlichen Hilfsorganisation «Amigo».

Die erfolgreich angelaufene Produktion sowie der Vertrieb des Futters erfolgte über ein eigenständiges Dienstleistungsunternehmen. Leider musste dieses Projekt Mitte 2011 aufgegeben werden, da die Mahl- und Mischanlage als Folge der Wirren nach der umstrittenen Präsidentschaftswahlen des Oktobers 2010 teilweise demontiert und zerstört wurde.

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Fischzucht (2003-2011)

Poner fichzucht de deplaces in Kooperation mit Wissenschaftlern der Universität Abobo-Adjamé gelang es NGH, in der Einrichtung zur Integration von Strassenkindern «Centre Abel» ein Projekt zu initiieren, in dem die Kinder die Aufzucht und Vermarktung von Fischen lernen, um so in der Folgezeit eine eigenverantwortliche Existenz gründen zu können.

Jugendliche bei der Fischzucht TOP

Die Kooperation mit der Universität Abobo-Adjamé, Abidjan (2003 - 2011)

Chemie-Laboratorium

Abfallwirtschaftsseminar

Seit dem Jahre 2002 kooperiert NGH eng mit der Universität Abobo-Adjamé. Aus den engen Kontakten erwuchsen zahlreiche Projektideen, von denen an dieser Stelle nur die folgenden genannt seien:

  • Sendung von ausgedienten, aber voll funktionsfähigen wissenschaftlichen und medizinischen Geräten, die NGH von der Universität Göttingen überlassen wurden. Im Verlaufe von mehreren Jahren konnten mit tatkräftiger Hilfe zahlreicher Institutionen und Personen aus Göttingen (Berufsschulen, Polizei, Feuerwehr, Logistikunternehmen, Kliniken der Universität Göttingen) insgesamt sechs vierzig Fuß große Container gepackt und nach Abidjan verschifft werden. Unter anderem konnten im Juli 2007 wichtige Instrumente im Werte von 250.000 Euro aus der vor dem Abriss stehenden Rechtsmedizin der Universität Göttingen vor der Zerstörung gerettet werden. Unter den versandten Gerätschaften befanden sich beispielsweise Abzugshauben und Kühlräume für Chemie-Laboratorien sowie Zahnarztstühle.
  • Organisation und Durchführung eines internationalen Seminars zur Abfallwirtschaft an der Universität Abobo-Adjamé im Mai 2008, an dem neben Wissenschaftlern aus verschiedenen westafrikanischen Ländern auch Wissenschaftler aus Deutschland, Belgien und Frankreich vertreten waren. Ziel des Seminars war es, ein Curriculum für einen Studiengang Abfallwirtschaft zu erstellen, der zentral für das gesamte Westafrika an der Universität Abobo-Adjamé geplant ist.
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Flüchtlingshilfe nach Bürgerkrieg (2003 - 2006)

Der von 2003 bis 2004 tobende Bürgerkrieg hat zur Zerstörung von Teilen der Infrastruktur der Elfenbeinküste und zu vielen vor dem Krieg und seinen Folgen flüchtenden Menschen geführt. NGH hat zur Aufnahme von 100 Flüchtlingen nahe der Stadt Azaguié (40 km nördlich von Abidjan) eine verlassene Landarbeitersiedlung angemietet und wieder instandgesetzt und den Flüchtlingen eine zeitweise Beschäftigung auf einer benachbarten Plantage beschaffen können. Diese von Anfang zeitlich beschränkte Maßnahme ist mit der inzwischen erfolgten Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimatdörfer abgeschlossen.

Flüchtlingslager TOP

Unterstützung eines Rinderhaltungsbetriebes (ab 2001)

Rinder

Rinderbesamung

Die Anfänge dieses Projektes gehen bereits auf das Jahr 2001 zurück als mit der Unterstützung des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums mit der teilweisen Umstrukturierung eines Rinderbetriebes in einen auf Milcherzeugung orientierten Betrieb begonnen wurde. Über NGH wurde die künstliche Besamung der lokalen Rasse N'dama mit aus Deutschland bezogenen Angler-Sperma erfolgreich vorangetrieben. Leider musste das Projekt unterbrochen werden, da der Betrieb in einem Landesteil liegt, der 2003 besonders stark von den Unruhen eines Bürgerkrieges betroffen war.

Inzwischen konnten die Arbeiten jedoch wieder fortgesetzt und für die nun herangewachsenen F1-Tiere mit Hilfe von NGH eine aus Deutschland importierte Melkanlage aufgebaut werden. Zudem konnte die Verwaltung und Kommerzialisierung der Milch computergestützt organisiert werden.

Das Projekt hat Modellcharakter, da es infolge der äußerst geringen Milchleistung der lokalen Rinderrassen bisher kaum Milchbetriebe an der Elfenbeinküste gibt.

Durch die Erhöhung der Milchproduktion von nur 2 auf 8 Litern pro Tag verspricht sich NGH bei erfolgreicher Verbreitung des Modells einen positiven Einfluss auf die defizitäre Versorgung der Kinder mit Proteinen.

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